Was ist ein Saisonkennzeichen?
Ein Saisonkennzeichen ist ein amtliches Kennzeichen, das nur für einen festgelegten Zeitraum im Jahr gilt. Der Gültigkeitszeitraum wird direkt auf dem Kennzeichen aufgedruckt – rechts stehen zwei Zahlen übereinander, zum Beispiel 04 und 10 für April bis Oktober.
Innerhalb dieses Zeitraums darf das Fahrzeug uneingeschränkt am Straßenverkehr teilnehmen. Außerhalb der Saison muss es auf privatem Grund abgestellt werden und darf nicht bewegt werden.
Welcher Zeitraum ist möglich?
Der Saisonzeitraum kann zwischen 2 und 11 Monaten frei gewählt werden. Beliebt sind Zeiträume von März bis Oktober (Motorräder) oder April bis September (Cabrios).
Der Zeitraum beginnt immer am ersten Tag des Startmonats und endet am letzten Tag des Endmonats. Eine Änderung ist nur durch eine erneute Zulassung möglich.
Kosten und Ersparnis
Kfz-Steuer und Versicherung fallen nur anteilig für die gewählten Monate an. Bei einem Motorrad, das nur 7 Monate zugelassen ist, sparen Sie rund 40 Prozent gegenüber einer Ganzjahreszulassung.
Die Zulassungsgebühr selbst entspricht der einer normalen Zulassung. Ein Saisonkennzeichen ist damit vor allem für saisonal genutzte Fahrzeuge deutlich günstiger.
Wichtige Hinweise
Während der Saison besteht automatisch Versicherungsschutz. In der Ruhephase greift eine beitragsfreie Ruheversicherung, sofern das Fahrzeug auf privatem Grund steht.
Die Hauptuntersuchung (HU) muss auch bei Saisonkennzeichen fristgerecht erfolgen. Fällt der HU-Termin in die Ruhephase, sollte er vorgezogen werden.
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