Was ist ein Ausfuhrkennzeichen?
Das Ausfuhrkennzeichen – auch Exportkennzeichen oder Zollkennzeichen genannt – ist am gelben Feld am rechten Rand zu erkennen. Darauf steht das Ablaufdatum der Gültigkeit.
Es ermöglicht die einmalige Ausfuhr eines Fahrzeugs aus Deutschland und ist für Fahrten innerhalb der Gültigkeitsdauer im In- und Ausland zugelassen.
Gültigkeit und Kosten
Die Gültigkeit beträgt zwischen wenigen Tagen und maximal 12 Monaten. Je länger der Zeitraum, desto höher die Versicherungsprämie.
Die Zulassungsgebühr liegt bei rund 30 bis 45 Euro. Hinzu kommen die Schilder und die Exportversicherung, deren Preis vom Zeitraum und Zielland abhängt.
Benötigte Unterlagen
Für die Beantragung benötigen Sie Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief (ZB I und ZB II), einen gültigen Ausweis, eine gültige Hauptuntersuchung sowie eine Exportkennzeichen-Versicherung (eVB-Nummer für Ausfuhr).
Ist die HU abgelaufen, ist eine Ausfuhr nur eingeschränkt und mit kürzerer Gültigkeit möglich.
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